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Alles was Sie über das Digitalisieren von Dias wissen sollten

Nikon SF-200

 Negative scannen  
Wie Sie Ihre alten Dias zu neuem Leben erwecken und archivieren können 
  • Ihre Dias zu retten bevor es zu spät ist ist sicher eine gute Idee.
  • Alte Dias werden dabei gescannt, bearbeitet und als digitale Bilder auf einen PC bzw. Computer überspielt. Dazu gibt es verschiedene Methoden und Apparate, vom Abfotografieren von Dias mit einer Kamera über das Digitalisieren von Dias mit günstigen Hobby-Scannern bis zum Einscannen von Dias mit teuren und hochwertigen Profi-Scannern. Mehr zu den Alternativen im Hobby-Bereich in unserem Blogartikel "Alternativen zu den Filmscannern". Aber nur das Digitalisieren von Dias mit Profi-Scannern durch Fachpersonal garantiert hochwertige, digitale Bilder. Übrigens differenzieren sich Profi-Scannern von den Billigvarianten nicht in erster Linie durch die Auflösung sondern durch den Dichteumfang. Hierzu empfehle ich unseren Blogartikel "Dichteumfang bei Scannern".
  • Grundsätzlich läuft der Digitalisierungsprozess wie folgt ab: Die Dias werden mit Druckluft oder einem Pinsel gereinigt, dann werden sie gescannt, anschliessend nachbearbeitet und schliesslich auf einem Speichermedium abgelegt.
  • Beim Speichern der Dias muss zwischen Speichern und Archivieren unterschieden werden. Die beste Lösung für ein Archivierung ist eine Kombination aus Cloud-Lösung und externer Festplatte (doppelte Ablage der Bilder sicherstellen!). Andere Medien werden zumindest im Amateurbereich kaum mehr angewendet.  Es macht kaum mehr Sinn, digitalisierte Dias auf CD oder DVD zu brennen oder das Übertragen auf eine WORM-Lösung. Zur vorübergehend Speicherung empfehlen wir USB-Sticks, da diese einfach transportiert und überall (PC, Fernseher, etc.) eingesteckt werden können.

 calculadora

Stopuhr

Warum nicht selber digitalisieren

  • Profi-Scanner können nicht mehr gekauft werden, da sämtliche Hersteller (Hasselblad und Nikon) ihre Produktion eingestellt haben. Selbst für gebrauchte Scanner bezahlt man heute noch mehrere Tausend Franken.
  • Es braucht viel Know-how und Erfahrung, alte Dias zu digitalisieren und dabei optimale Resultate zu erzielen.
  • Zur Konfiguration der Software brauchen Sie viel technisches Know-how, da Dia-Scanner nicht ohne spezielle Anpassungen mit Windows 10 oder 11 funktionieren.
  • Sie brauchen viel Erfahrung in der Fotobearbeitung, denn diese ist genauso wichtig wie das korrekte Digitalisieren der Dias.
  • Schliesslich müssen Sie auch die Scan-Software bedienen können, was oft alles andere als intuitiv ist, da es sich um ältere Programme handelt.
  • Das Scannen ist sehr zeitintensiv, denn Sie müssen die Diapositive reinigen, den Diascanner konfigurieren, die Dias digitalisieren und schliesslich die digitalen Bilder nachbearbeiten.
  • Schliesslich müssen die Fotos auch im richtigen Format archiviert werden.


Deshalb: Ihre Dias sollten Sie nur einmal digitalisieren, dann aber richtig!

 

duda   

Welche Auflösung

  • Um digitale Bilder auch an Grossformatbildschirmen mit HD- oder 4K-Auflösung ohne Qualitätsverlust betrachten oder grossformatig (A3 oder als Poster) ausdrucken zu können, müssen Dias mit 4000 dpi (echten, nicht interpolierten wie bei den Hobby-Scannern!)  gescannt werden. Viel höhere Auflösungen (z.B. mit Trommelscannern) bringen aber nichts mehr, da zumindest Amateurfilme keine grössere Auflösung aufweisen.
  • Viel wichtiger als die Auflösung ist aber der Dichteumfang. Dichte- bzw. Tonwertumfang bedeutet, wie gut ein Scanner Unterschiede in dunklen und hellen Stellen noch unterscheiden kann. Gerade bei Amateuraufnahmen ist ein grosser Teil der Bilder zu dunkel. Deshalb ist der Dichteumfang umso wichtiger, wie der folgende Vergleich bestens zeigt:

 

 

Scan mit Profi-Scanner

Profiscanner dunkle Stelle

 

Scan mit Hobby-Scanner

Desktop Scanner dunkle Stelle

 


 Stopuhr

Stopuhr

 

Warum sollten Sie Ihre Dias so bald wie möglich digitalisieren lassen?

  • Mit der Zeit verlieren die Diapositive an Farbe, werden von Pilzen befallen und können durch Feuchtigkeit beschädigt werden.
  • Ihre wertvollen Dias können zum Beispiel bei einem Umzug für immer verloren gehen.
  • Die digitalisierten Bilder erhalten Sie entweder auf einem USB-Stick, einer externen Festplatte oder einer CD bzw. DVD zur weiteren Verwendung.
  • Gescannte Dias können Sie mehrfach und an beliebigen Orten speichern.
  • Digitalisierte Dias können Sie wo immer, wann immer und mit vielen verschiedenen Geräten vorführen, z.B. am Fernseher, auf dem Handy oder am PC.
  • Sie können aus gescannten Dias Fotos machen, indem Sie digitale Bilder zu Hause oder in einem Fachgeschäft ausdrucken lassen.
  • Aus Ihren Erinnerungen können Sie ein wunderschönes Geschenk in Form eines Fotobuchs machen lassen.
  • Sie können digitale Bilder zu neuem Leben erwecken, indem Sie eine einfache Diaschau in Minuten erstellen und mit Musik hinterlegen.
  • Gescannte Diapositive können Sie überall veröffentlichen (auf einer Website, auf Google Photos, auf Facebook, etc.).

 

duda   

Welches Format

Unsere Empfehlung lautet:

  • JPEG (kurz JPG) für all diejenigen, welche Bilder lediglich am Bildschirm anschauen und allenfalls noch ausdrucken oder daraus ein Fotoalbum erstellen wollen, die Bilder aber nicht oder nur geringfügig nachbearbeiten möchten.
  • TIFF (kurz TIF) für alle anspruchsvollen Fotografen und für diejenigen, welche ihre Fotos mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop bearbeiten wollen.
  • Unsere Empfehlung - das Beste aus beiden Welten: Die Dias sollten im Format TIF gescannt und nachher bearbeitet werden. Die bearbeitete Version sollte dann als JPG-Datei abgelegt werden. Die bearbeitete Version im TIF-Format empfehlen wir im Amateurbereich nicht, da das TIF-Format von vielen Geräten nicht erkannt und auch für die Weiterverarbeitung (zum Beispiel Druck von Fotos) von den entsprechenden Dienstleistern nicht akzeptiert wird.
  • Andere Formate sind entweder für die Digitalisierung nicht empfehlenswert oder nur für sehr spezifische, professionelle Anwendungen zu empfehlen.

 

 

Was Sie sonst noch wissen sollten

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Kratz- sowie Staubkorrektur bei Schwarz-Weiss-Dias

Bei Dias und Negativen wird bei den meisten Scannern eine hardware-basierte Kratz- und Staubkorrektur eingesetzt, welche auf Infrarot-Technologie basiert, die sog. ICE-Technologie. ICE kann aber bei den meisten Schwarz-weiss-Bildern nicht verwendet werden, da diese Silber enthalten, was die Infrarotstrahlen reflektiert. Deshalb sieht man dort Kratzer und Staub besonders gut.

 Dia Kodakchrome

Kodachrome-Diapositive

Kodachrome-Dias wurden in einem speziellen Verfahren entwickelt. Deshalb braucht es für die Digitalisierung ein spezielles Scanprofil. Unsere Nikon-Scanner, d.h. sowohl das Modell 5000ED für Kleinbild-Dias wie auch das Modell 9000ED für Mittelformate verfügen über solche Profile. Der Nikon 9000ED hat aber im Unterschied zum Nikon 5000ED ein für Kodachrome optimiertes ICE. Was bedeutet dies in der Praxis? Auf den ersten Blick werden Sie keinen Unterschied feststellen. Haben Sie aber Bilder mit sehr feinen Elementen, z.B. ein entferntes Auto mit einer Antenne, dann kann beim 5000ED diese Antenne unter Umständen eliminiert werden, weil der Scanner sie für einen Kratzer hält.

Deshalb wird uns immer wieder die Frage gestellt, ob es sich lohnt, auch Kleinbild-Kodachrome-Dias mit dem 9000ED zu scannen. Wir sind der Meinung, im Allgemeinen nicht, ausser Sie haben Profi-Ansprüche oder viele Fotos mit sehr feinen Elementen. Auf jeden Fall hat bis heute noch kein einziger Kunde sich bisher beschwert, dass Elemente in seinem Bild eliminiert wurde, und dabei haben wir bereits gegen 1 Million Kodachrome-Dias gescannt! Kurz: Im Allgemeien werden Sie keinen Unterschied feststellen!

 Diapositiv mit Glasrahmen

Dias hinter Glas

Bei Dias hinter Glas muss Folgendes beachtet werden:

      • Die Glasabdeckungen und somit auch die digitalisierten Bilder sind in der Regel verschmutzt, und zwar zwischen Film und Glas. Da nützt es auch nichts, wenn Sie das Glas aussen mit einer Flüssigkeit reinigen.
      • Solche Bilder werden leicht unscharf.
      • Es können Spiegelungen oder Streifen sichtbar werden.

Solche Dias sind in der Regel dicker als Dias mit Standardrahmen. Oft können solche Dias nicht als Stapel verarbeitet werden, da sie nicht automatisch eingezogen werden können. Das verursacht einen Mehraufwand und somit auch Zusatzkosten.

Kleinbild-Dias kann man deshalb in glaslose Rahmen legen. Dies bedingt aber, dass die Rahmen sich leicht öffnen lassen. Dies ist aber insbesondere bei Metallrahmen nicht der Fall, da diese oft geklebt wurden. Solche Dias könnten nur mit sehr grossen Aufwand und immer mit dem Risiko, dass beim Entfernen des Rahmens ein Dia beschädigt wird, umgerahmt werden.

Ob sich das Umrahmen lohnt, kommt immer auf den Einzelfall an. Deshalb empfehlen wir bei grossen Volumen, zuerst ein paar Dias mit und ohne Glas zu scannen, um die Qualitätsunterschiede besser beurteilen zu können. Oft sind die sichtbaren Verschmutzungen auf dem Film und nicht am Glas. Dann sind die Qualitätsunterschiede kaum sichtbar.

 Diapositiv 35mm  Diapositiv Kodakchrome  Diapositiv mit Glasrahmen  Diapositiv Mittelformat

 

Welche Diaformate können wie gescannt werden

  • Standard-Dias (Format 35 mm bzw. 24 x 36 mm) können mit fast allen Scannertypen digitalisiert werden.
  • Mittelformat-Dias (6x6 Dias bis 6x9 cm Dias) können entweder mit einigen Flachbettscanner (mässige Qualität) oder mit einem professionellen Mittelformat-Scanner wie dem Nikon 9000ED digitalisiert werden.
  • Grossformate (grösser als 6x9 cm) können ebenfalls mit einigen Flachbettscannern digitalisiert werden. Für hohe Ansprüche empfehlen sich aber Trommelscanner, wobei die Preis hierfür extrem hoch sind.
  • Ungerahmte Dias müssen im gleichen Verfahren wie einzelne Negativbilder eingescannt werden. Dies ist sehr aufwändig.
 Dia Kodakchrome

Verschiedene Service-Optionen bei den Scandienstleistern

Im Amateurbereich machen nur vier Optionen Sinn:

Verschiedene Farbtiefen: 8 oder 16 bit pro Farbkanal bzw. 24 oder 48 bit

Werden Dias im JPG-Format gescannt, dann beträgt die Farbtiefe 8 bit pro Kanal bzw. 24 bit für die drei Farbkanäle. Werden Dias hingegen im TIF-Format digitalisieren, kann zwischen 8 und 16 bit pro Farbkanal gewählt werden. Eine hohe Farbtiefe empfiehlt sich nur in Spezialfällen. Mehr dazu in unserem Blog-Artikel "Farbtiefe beim Scannen".

Reihenfolge einhalten bei gemischten Dias

Werden Dias wie links abgebildet einem Scandienstleister geschickt, dann wird er die verschiedenen Diarahmen separat digitalisieren. Es ist zwar möglich, ausser Kodachrome-Dias und Dias mit besonders dicken Rahmen Dias ohne nach Rahmenart zu sortieren zu scannen. Dabei werden aber je nach Diarahmen mehr oder weniger Bildelemente am Rand eliminiert. Der Grund liegt darin, dass die Bildfläche bei jedem Rahmentyp variiert. Möchten Sie aber, dass die Reihenfolge eingehalten wird ohne dass zuviel Rand am Bild abgeschnitten wird, dann muss bei jedem Wechsel eines Rahmentyps der Scanner angehalten und neu konfiguriert werden, was einen Mehraufwand bedeutet. Seriöse Scandienstleister bieten dies als Option an.

Weitere Optionen bei Billiganbietern mit Skepsis betrachten

Leider hat es sich vor allem bei den Best-Price- bzw. Billiganbietern eingebürgert, tiefe Grundpreise anzubieten, und dann eigentlich selbstverständliche Dienstleistungen wie die Reinigung der Dias, das korrekte Drehen der digitalisierten Bilder, das Zurücklegen der Dias ins Magazin oder in die Zeigetasche als "Optionen" zu verkaufen.

Als Kunde sollten Sie eigentlich erwarten können, dass Sie Ihre digitalisieren Bilder in optimaler Qualität erhalten und diese nicht noch nachträglich bearbeiten müssen. Sie sollten lediglich für Sonderwünsche oder bei einem Mehraufwand für Spezialfälle noch zusätzlich bezahlen müssen.

 

 Mehraufwand

Wann entstehen Mehraufwände

Scandienstleister berechnen Ihre Preise aufgrund einer Mischrechnung, welche auf einem durchschnittlichen Aufwand pro Dia beruht. Jeder Auftrag erzeugt natürlich unterschiedelichen Aufwand bezüglich Administration und über den gesamten Digitalisierungsprozess - von der Reinigung bis zur Speicherung der Dateien. Dabei spielen Faktoren wie das Auftragsvolumen, die Diarahmen, die Verschmutzung der Dias, etc. eine Rolle. Einige Aufträge können aber den üblichen Rahmen sprengen und nicht mehr kostendeckend ohne Aufpreis bearbeitet werden. Die Gründe sind in den meisten Fällen auf folgende Faktoren zurückzuführen (keine abschliessende Auflistung):

  • Kleine Diapakete ähnlich der unterschiedlichen Rahmentypen in einer Kassette
  • Dias, welche sich aus verschiedenen Gründen nicht automatisch einziehen lassen. Dazu gehören defekte oder besonders dicke Rahmen (insbesondere Metallrahmen), Rahmen mit kleinen Etiketten darauf geklebt, aber auch fehlerhafte Diarahmen, deren Fehler auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.

Ein Scandienstleister sollte aber den Kunden informieren, bevor er solche Aufträge bearbeitet und einen Aufpreis verrechnet.

 KonkurrenzArmstemmen

Dia Scandienstleister: Wo sie sich unterscheiden

Unter den Dia Scanservices gibt es in jeder Hinsicht grosse Unterschiede. Oft entpuppen sich die vermeindlich günstigsten Dienstleister als teuer und qualitativ als äusserst mangelhaft. Bei grösseren Dienstleistern aus dem Ausland wird auch immer wieder vom Verlust ganzer Aufträge berichtet. Deshalb empfehlen wir Ihnen dazu folgende zwei Artikel:

Preisvergleich

Qualitätsvergleich

 Dia Kodakchrome

Haben Sie noch Fragen?

Wollen Sie mehr zu unserem Dia Scanservice erfahren, dann klicken Sie hier.

Dann kontaktieren Sie uns:

Tel. 077 468 81 65

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  Vertrauen Sie dem Testsieger der Dia-Digitalisierungsservices der Zeitschrift Saldo, Ausgabe 17/21

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Wir offerieren die beste Bildqualität der Schweiz dank dem Einsatz professioneller Scanner und dank einmaliger, eigens entwickelter Digitalisierungs- und Bildoptimierungsprozesse.

Um unsere Qualität von Service und gescanntem Dia zu testen, können Sie uns gerne bis zu 10 Standard-Diapositive oder 2 Dias im Mittelformat zum kostenlosen Probescannen schicken!
Benutzen Sie dazu einfach unser Bestellformular und kreuzen unter Dienstleistung "Probescan" an, damit Sie vom kostenlosen Testscan-Angebot profitieren möchten.
Die Resultate werden per SwissTransfer (E-Mail mit Download-Link) zugestellt und die Probedias mit Post-B-Brief zurückgeschickt. Falls gewünscht bitte ein Speichermedium (USB-Stick) beilegen. Wenn wir ein Memory-Stick (USB-Stick 8GB) beilegen müssen oder Sie die Retournierung per Einschreiben wünschen, werden wir dies verrechnen: CHF 10 für den USB-Stick und CHF 6.50 für den eingeschriebenen Brief.


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