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Digitaler Workflow: digital fotografieren und digital bearbeiten

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Der digitale Workflow bedeutet, dass Bilder digital erzeugt und weiterverarbeitet werden. Damit wird der sog. Medienbruch „analog-digital“ vermieden. Trotzdem gibt es in der fotografischen Praxis noch Einschränkungen:

  • Es gibt noch keinen einheitlichen Standard für ein „digitales Negativ“.
  • Bildformate (z.B. JPG, TIFF) ändern über die Zeit und es besteht die Gefahr, dass digitale Bilder nach einigen Jahrzehnten nicht mehr gelesen werden können.
  • Die Bildspeicher (Festplatten, DVD, etc.) haben eine beschränkte Haltbarkeit, höchstens von ein paar Jahrzehnten.
  • Bildspeicher sind empfindlich gegen Kratzer (DVDs) oder Stösse (Festplatten).

Anders herum gesagt hat der hybride gegenüber dem digitalen Workflow mit der Existenz eines Films einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Man hat also immer eine Sicherheitskopie.
Die Nachteile des digitalen Workflows kann man aber weitgehend eliminieren, indem man die Bildbestände pflegt. Dies bedeutet die Bilder regelmässig auf andere, neuere Medien kopiert, immer Kopien hält und wenn nötig, die digitalen Bilder in ein aktuelles Format konvertiert. Die DVD oder Festplatte einfach ein paar Jahrzehnte in eine Schuhschachtel stecken und vergessen geht nicht!
Einen detaillierteren Vergleich der digitalen und analogen Fotografie finden Sie unter der "kleine Fotoschule: Vergleich von analoger und digitaler Fotografie". Wir fokussieren uns aber in diesem Blog klar auf den Workflow und weniger auf die Fotografie!