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Hybrider Workflow: analog fotografieren, scannen und digital bearbeiten

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Der gemischte Workflow – analog fotografieren, einscannen und digital weiterbearbeiten – wird auch als hybride Fotografie bezeichnet.

Sie bietet alle Vorteile der digitalen Bildbearbeitung:

  • Digitale Negative altern, zerkratzen und verblassen nicht.
  • Mit einer gut gepflegten Bilddatenbank ist die Bildsuche eine Sache von Sekunden.
  • Digitale Bilder können ohne Probleme bearbeitet werden.
  • Digitale Bilder lassen sich beliebig zu Diaschauen oder Galerien zusammenstellen.
  • Digitale Bilder lassen sich einfach über das Internet austauschen.
  • Digitale Bilder müssen vom Fotolabor nicht nachbearbeitet werden; der Fotograf kontrolliert weitgehend das Bildergebnis.
  • Es lassen sich verlustfreie Sicherheitskopien der Bilddateien speichern.

Hinzu kommen, zumindest für einige Profifotografen die Vorteile analoger Filme und analoger Fotografie. Diesbezüglich gibt es unzählige Artikel im Internet. Auf jeden Fall schwören insbesondere einige Portrait-Fotografen auf die analogen Bilder wegen ihrer weicheren und wärmeren Töne als die digitalen Pendants. Wer zudem seine analogen Filme behält, ist immer auf der sicheren Seite, denn Dias kann man auch noch in 100 Jahren betrachten, sofern sie korrekt gelagert wurden, während dies bei digitalen Bildern eher unwahrscheinlich ist.

Dem stehen folgende Nachteile gegenüber:

  • Scannen ist zeitaufwändig und relativ komplex.
  • Die Bildinformation der Vorlage kann nicht ohne Verlust eingelesen werden. Es kommt bei der Analog-zu-Digital-Wandlung unvermeidlich zu Verlusten an Bildqualität.
  • Kratzer, Staub und andere Bildfehler lassen sich beim Scan nicht immer automatisch auskorrigieren.
  • Nicht alle Filmsorten eignen sich gleichermassen für das Scannen.

Tipp: Wer über analoges Filmmaterial verfügt, sollte auf jeden Fall dieses so bald wie möglich digitalisieren, es aber weiterhin zur Sicherheit aufbewahren.