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Scannerlampen

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Im letzten Artikel bin ich auf die drei wichtigsten Qualitätskriterien eines Scanners, nämlich den Dichteumfang, die Auflösung und die Farbtiefe eingegangen. Diese Kriterien werden durch verschiedene Elemente gesteuert, wie die Software, die Optik und den Lichtsensor.

Es gibt aber noch einen weiteren, sehr wichtigen Faktor, welche einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität hat: Die Scannerlampe. Dabei werden drei verschiedene Lampentypen eingesetzt:

  1. Halogenlampen
  2. Leuchtstofflampen
  3. LED-Lampen

Fast alle moderneren Desktop-Scanner wie z.B. die Nikon- oder Reflecta-Scanner, haben eine LED-Lampe. Laborscanner, welche meistens schon älteren Datums sind, haben Halogen- und Leuchtstofflampen. Nun gibt es aber nicht DEN besten Lampentyp, denn jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile. So brauchen Halogen- und Leuchtstofflampen eine gewisse Vorwärmzeit, um ein stabiles Licht zu bieten. LED-Lampen hingegen brauchen keine Aufwärmzeit. Sie erwärmen sich auch nicht, was ein Vorteil bei empfindlichen Vorlagen ist. Der Nachteil der LED-Beleuchtung besteht darin, dass sie ein hartes Licht abgibt. Da Negative zum einen ein gröberes Korn und mehr Kratzer als Dias aufweisen, sind LED-Scanner wie die Nikon- oder Reflekta-Scanner suboptimal. Deshalb setzen wir seit Mitte 2016 für Negative im Normalfall (ausser bei feinkörnigen Profifilmen) einen Laborscanner ein. Bei Schwarz-Weiss-Negativen sind die Ergebnisse erheblich besser als bei Desktop-Scannern.